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Anstelle einer älteren Kapelle wurde 1849/50 nordwestlich des Weilers Vorderspadegg eine geräumige Kapelle errichtet und am 28. Oktober 1850 zu Ehren der Heimsuchung Mariens geweiht. Die Kapelle wurde, wie auch das Inventar, 1990 restauriert. Die große 2-jochige, mit einer einfachen Putzgliederung versehenen Kapelle über rechteckigem Grundriß, wird von einem geschindelten, im Osten abgewalmten Satteldach bedeckt, das westlich einen offenen Dachreiter (mit einer neuen Glocke von 1991) trägt. Der helle, weite Innenraum wird oben über einem umlaufenden Gesimse von einer Tonne mit Stichkappen über dem halbkreisförmigen Fenster abgeschlossen. An der geraden Kapellenrückseite, zwischen zwei marmorierten Sakristeikästen mit Pyramidenaufsätzen, der aus der Erbauungszeit stammende Altar. Der Aufsatz besteht aus einem pilastergerahmten Altarblatt (von Engeln umgebene Gottesmutter mit Kind), das über gekröpftem Gebälk von einem spitzbogigen Auszug mit dem Marienmonogramm überhöht wird; seitlich des Aufsatzes Figuren des hl. Dominikus und der hl. Katharina von Siena, in der Art von Gottfried Renn aus Imst. An der nördlichen Längswand ein ausdruckstarkes Missionslamifix aus dem frühen 18. Jh.

 

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