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Die erste urkundliche Nennung wird um das Jahr 1300 erwähnt, man kann aber davon ausgehen, dass die erste Besiedlung zu späterer Zeit erfolgte. Im Register von 1313 wird Imsterau und Imsterberg mit Awe und Spadegg und Ried genannt. In dieser Zeitepoche wurden von den damaligen „Starkenberger Grundherren“ Pächter in unsere Gegend gesandt, um die damalige Wildnis zu roden und den kargen Boden fruchtbar zu machen. Diesen ersten Siedlern wurden auf Kosten der Grundherren noch primitive Wohnstätten errichtet.

Als erste „Urhöfe“ wurden am Berg das „Oberhaus“ in Ried erbaut und in der Au der so genannte „Oberhof“. Die weitere Besiedelung am Berg dürfte erst um das 14. Jahrhundert erfolgt sein, da eine Urkunde aus dem Jahr 1382 über Naturalabgaben von fünf Hofstellen berichtet.

Aus dem Feuerstätten- und Eigenleuteverzeichnis des Tiroler Landesfürsten vom Jahre 1427 sind in der Au und auf dem Berg 14 Feuerstätten aufgezählt. Die ersten Höfe von Spadegg und Endfeld wurden erst um das 15. Jahrhundert errichtet. Bei der Ansiedelung in Hinterhöfle soll nach vorheriger Alpnutzung des Geländes der erste Hof im 16. Jahrhundert erbaut worden sein, wobei aber der Doppelhof in Vorderhöfle mit Sicherheit erst im 17. Jahrhundert errichtet wurde. Als erste Anfangsbesiedelung wurde anfangs des 18. Jahrhunderts der „Eggelehof“ erbaut.

Man hat in unserer Gemeinde keine Urnengräber gefunden, wohl aber tief vermurte Mauerreste in Hinterspadegg, die vermutlich von einem Aussichts- oder Wachturm der „Starkenberger“ herrühren dürften. Alte noch erhaltene Flurnamen lassen noch keltische oder Rätoromanische Namensgeber vermuten.

Die Besiedlung unserer Gemeinde war auf dem Berg damals bevorzugt, so standen laut einer Aufzeichnung vom Jahre 1837 in der Au 20 Häuser und am Berg 40 Häuser, also doppelt so viele. Die Steuerberechnung wurde im Jahre 1629 für den Berg und für die Au noch separat durchgeführt, bis dann im Jahre 1811 die politische „Gemeinde Imsterberg“ geschaffen wurde.

Die Verkehrswege waren in frühester Zeit noch sehr schwierig, da im Talbecken der Innfluss sein Rinnsal immer wieder änderte, besonders bei der großen Überschwemmung anfangs des 16. Jahrhunderts. Von dieser Naturkatastrophe war unter den Gschnallenhöfen ein Holzsteg über den Inn errichtet worden, der bei Hochwasser aber wieder abgetragen werden musste. Im Sommer wurde für die Überquerung des Inns eine Bootsüberführung eingerichtet. Von dieser Innbrücke führte ein Karrenweg zum Oberhof, wo auch eine Raststätte einrichtet war, verzweigte sodann auf den Berg und am unteren Weg am südseitigen Innufer nach Saurs bei Schönwies. Ein weiterer Zufahrtsweg was durch den Arzler Wald zur so genannten „Langbrücke“ in Verwendung.