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Imsterberg ist eine selbständige Gemeinde und liegt am Nordabhang des Venetberges. Es ist eine Streusiedlung und umfaßt die Weiler Ried, Au, Endsfeld, Höfle, Vorder- und Hinterspadegg.

Das Zentrum des Dorfes bilden Kirche und Gemeindehaus im Weiler Ried. Die alten Höfe sind durchwegs im Stile des Oberinntaler Bauernhauses gehalten, während viele neue Gebäude einen modernen Typ des Tiroler Bauernhauses verkörpern. Die Gründung Imsterbergs geht auf die Sage vom "Klausemann" zurück, einem sagenhaften Zimmermeister und Holzhändler. Dieser soll die ersten Höfe zu Imsterberg erbaut haben. Wahrscheinlich dürften aber die Starkenberger mit der Errichtung von Schwaighöfen die Besiedlung in diesem Gebiet des Venetgebirges vorangetrieben haben. Alte Urkunden aus den Jahren 1464 und 1551 erwähnen bereits die Siedlung und behandeln Grenzstreitigkeiten im Venetgebiet, die Weide- und Nutzungsrechte. Eine Urkunde aus dem Jahr 1576 besagt, daß die Gemeinde Imsterberg fortan nur mehr den dritten Teil des großen und kleinen Zehents an Getreide, Kraut und Hanf an den Pfarrer von Imst abzuliefern habe. Dafür mußten aber einige Schecht Korn (zwei Drittel Gerste und ein Drittel Roggen), 100 Eier, ein Kitz zur österlichen Zeit und jedes zehnte Jahr der zehnte Teil eines Stieres gestellt werden. Diese Urkunde bestätigt, daß Imsterberg vor 400 Jahren zur Pfarre Imst gehörte. Im Jahr 1755 wurde von der Gemeinde auch eine Polizeiordnung beschlossen, deren wichtigster Punkt lautete: ,,In der Gemeinde Imsterberg sollen unter den Gemeindeleuten stets Friede und Einigkeit herrschen und keine Zwietracht gestattet sein, die guten Gewohnheiten erhalten bleiben und alles Nachteilige entfernet werden, damit die Ehre Gottes und des Nächsten befördert werde, auch solle auf eine gute Polizei (Zucht und Ordnung) gesehen werden."